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Heidelberg stellt Umsatzwachstum in Aussicht
Auftragsbestand macht zuversichtlich

09.02.2017 ► Die Heidelberger Druckmaschinen AG liegt nach dem 3. Quartal (Oktober bis Dezember 2016) des Geschäftsjahres 2016/2017 auf Kurs. Das operative Ergebnis sowie das Ergebnis nach Steuern wurden laut Heidelberg gegenüber dem Vorjahresquartal weiter verbessert. Zwar liegt der Umsatz noch unter Vorjahr, doch wird eine große Zahl an Maschinen, die auf der drupa präsentiert und in Auftrag gegeben wurden, im 4. Quartal planmäßig ausgeliefert. Zudem wird der Serienstart dieser Produkte zum Geschäftsjahresende zu einem höheren Umsatz und Ergebnis als im Vorjahr führen. „Die Ergebnissteigerungen zeigen, dass Heidelberg auf dem richtigen Weg ist“, sagte Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG. „Mit einem starken Schlussquartal gehen wir davon aus, unseren Jahresgewinn weiter zu erhöhen.“
Um die digitale Transformation des Unternehmens weiter voranzutreiben, richtet Heidelberg seine Organisation neu aus. Künftig soll es eine Division geben, die digitale Technologien und Produkte für neue Geschäftsmodelle entwickelt, produziert und bereitstellt. In einer weiteren Division sollen die entsprechenden Geschäftsmodelle konzipiert und vermarktet werden. „Heidelberg goes digital. Wir machen das Unternehmen fit für die digitale Zukunft“, ergänzt Hundsdörfer. „Dazu werden wir neue Geschäftsideen entwickeln und umsetzen – uns aber auch über Akquisitionen in diesem Umfeld verstärken.“
Umsatz und Ergebnis haben sich im 3. Quartal im Vergleich zum Vorquartal des laufenden Geschäftsjahres weiter verbessert. Der Umsatz lag er mit 1,680 Mrd. € noch unter Vorjahr (1,802 Mrd. €). Der Auftragseingang lag im selben Zeitraum mit 1,990 Mrd. € jedoch rund 4,5% über dem Vorjahreswert. Mit einem Auftragsbestand, der mit 739 Mio. € rund 26% Prozent über dem des Vorjahres liegt, verfügt Heidelberg über eine gute Ausgangsbasis für das 4. Quartal. Daher geht Heidelberg mit Blick auf ein starkes Jahresschlussquartal von einem Umsatzwachstum aus. Trotz der Vorleistungen für den Ausbau des Digitalgeschäfts wird im Geschäftsjahr 2016/2017 ein gegenüber dem Vorjahr moderat steigendes Ergebnis nach Steuern angestrebt.


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